Mahlzeiten statt Rechenzettel
Produkte suchen, Mengen eintragen, sofort KH/BE/KE sehen und bei Bedarf als Mahlzeit oder Gericht speichern.

Exakte KH- und BE-Berechnung dank integrierter Lebensmitteldatenbank
Warum BolYtics?
BolYtics bündelt die Arbeit, die Menschen mit Typ-1-Diabetes sonst oft in Tabellen, Notizen, Produktfotos und Kopfrechnung verteilen: Produkte finden, Kohlenhydrate bewerten, Mahlzeiten dokumentieren und später auf Handy und Web wiederfinden.
BolYtics CoreProdukte suchen, Mengen eintragen, sofort KH/BE/KE sehen und bei Bedarf als Mahlzeit oder Gericht speichern.
Persönliche Produkte, Profile und Overrides werden getrennt von globalen Produktdaten gespeichert und verschlüsselt abgelegt.
Der Sync-Vertrag bereitet iPhone und Android vor, damit Historie, eigene Werte und Profile später im selben Konto landen.
Die frühere Knowledgebase wird durch deutsch priorisierte RSS-Feeds mit Bildern, Kurztext und Original-Link ersetzt.
Zahlungsmodell
BolYtics trennt bewusst den öffentlichen Produktkatalog von privaten Funktionen. Wer nur schnell ein Produkt, ein Bild oder KH-Werte prüfen möchte, kann die Suche kostenlos nutzen. Sobald eigene Essenspläne, gespeicherte Mahlzeiten, persönliche Werte, Therapieprofile, Rezeptübernahmen oder später der Handy-Sync genutzt werden, greift nach dem Testzeitraum das Abo- oder Lifetime-Modell.
Der globale BolYtics-Katalog bleibt frei durchsuchbar: Produkte, Marken, Barcodes, Laden-Tags, Bilder und KH-Werte.
Essenspläne, gespeicherte Mahlzeiten, Rezepte, eigene Produkte, persönliche KH-Werte, Profile und Historie liegen im Abo-Bereich.
Für Nutzer, die BolYtics dauerhaft verwenden möchten, gibt es alternativ eine einmalige Lifetime-Freischaltung.
Screenshots
Die folgenden Darstellungen zeigen die wichtigsten Arbeitsflächen: Produktsuche, Adhoc-Rechner und gespeicherte Mahlzeiten. Sie zeigen, was im Alltag schnell erreichbar sein muss.

Diabetes-Einmaleins
Am Anfang wirkt Diabetes oft wie ein Mathematikkurs mit zu vielen Abkürzungen. BolYtics soll diese Rechnungen sichtbar machen: erst die Kohlenhydrate auf dem Teller, dann die Einheit, mit der du und dein Diabetes-Team arbeiten.
Die BE ist der historische Klassiker, die KE rechnet einfacher im Zehnersystem. Viele moderne Pumpen und Apps arbeiten direkt mit Gramm Kohlenhydraten, weil Produktdaten genau dort beginnen.
Wichtig ist nicht, möglichst viele Einheiten parallel zu nutzen, sondern mit deinem Behandlungsteam eine Einheit festzulegen und konsequent dabei zu bleiben.
Der Korrekturfaktor beschreibt, um wie viele mg/dl oder mmol/l eine Einheit Insulin den Blutzucker typischerweise senkt. Er ist individuell, tageszeitabhängig und gehört nicht geraten, sondern mit dem Diabetes-Team anhand von Messwerten festgelegt.
Architektur
BolYtics trennt globale Produktdaten, private Nutzerdaten, Domainlogik und Diabetes-Newsfeed. So bleibt die Web App schnell nutzbar, während der spätere Mobile-Sync vorbereitet wird.
Open-Food-Facts-Importe, deutsche Store-Tags, Bilder, Quellen, Zeitstempel und Confidence bilden den globalen Katalog.
KH, BE und KE werden in `packages/domain` berechnet. Jede Mahlzeit speichert Formelversion, Faktoren und Rechen-Snapshot.
Eigene Produkte, Overrides, Therapieprofile und Mahlzeiten liegen nutzerbezogen und verschlüsselt in Postgres.
Kuratierte RSS-Meldungen zeigen aktuelle Entwicklungen zu Diabetes, CGM, Pumpen, AID, Forschung und MedTech.
Open Food Facts, Basiswerte, Bilder, Barcodes
Store-Tags, Confidence, Zeitstempel, Suche
eigene KH-Werte, eigene Produkte, Profile
Menge, Formel, Personen, KH/BE/KE
Produktdatenbank
Der Katalog sammelt deutsche Produktdaten mit KH-Werten, Bildern, Barcode-Informationen und Store-Tags. Globale Werte bleiben global; persönliche Abweichungen werden als private Overrides gespeichert.



Rechenweg
Die App zeigt nicht nur ein Ergebnis. Sie speichert Menge, KH pro 100 g, BE/KE-Faktoren, Formelversion, Personenanzahl, Warnungen und Ergebnis als auditierbaren Stand zum Zeitpunkt der Berechnung.
Suche, Ladenfilter, Barcode und Produktfoto führen zu einem Katalogeintrag oder zu einem eigenen Produkt.
Für einzelne Zutaten reichen Menge und KH/100 g. Die App berechnet KH, BE und KE sofort im sichtbaren Rechner.
Ausgewählte Rezepte erzeugen erst nach Bestätigung eine Einkaufsliste. Mengen werden auf Zielpersonen skaliert.
Gerichte können benannt, kategorisiert, mit Personenanzahl gespeichert und als Liste oder Detailansicht gedruckt werden.
Datenschutz und Verschlüsselung
Produktsuche bleibt frei. Mahlzeiten, Therapieprofile, eigene Produkte und persönliche KH-Werte sind login-pflichtig. Private Payloads werden serverseitig verschlüsselt gespeichert; Zero-Knowledge bleibt ein eigenes nächstes Sicherheits-Gate.
Sicherheitsmodell
BolYtics behandelt Mahlzeiten, Profile und eigene Produktwerte als sensible Nutzerdaten. Deshalb trennt das System öffentliche Katalogdaten von privaten Payloads und hält die technische Zugriffskette kurz.
BolYtics braucht für die App nur die technische Session. Es gibt keine Werbe- oder Analyse-Cookies.
Konten unterstützen Passwort-Reset per SMTP, E-Mail-Verifikation und TOTP-2FA über Authenticator-Apps.
Private Payloads werden serverseitig verschlüsselt, bevor sie in Postgres landen. Token werden nur gehasht gespeichert.
Der produktive Server läuft bei STRATO in Deutschland. Das Datenschutzkonzept bleibt auf DSGVO und Datenminimierung ausgelegt.
BolYtics nutzt zeitbasierte Einmalcodes (TOTP). Beim Aktivieren scannst du in den Einstellungen einen QR-Code mit einer Authenticator App. Danach reicht das Passwort allein nicht mehr: Beim Login wird zusätzlich der 6-stellige Code aus der App abgefragt.
Die kleinen Hinweise im Profil zeigen, ob die wichtigsten Sicherheitsbausteine bereits eingerichtet sind. Sie sind keine Fehlermeldung, sondern eine kompakte Checkliste für Konto- und Mail-Schutz.
Das Konto ist angemeldet, aber noch nicht mit einem zweiten Faktor geschützt. In den Einstellungen kann ein QR-Code mit einer Authenticator-App gescannt werden.
Beim Login reicht das Passwort nicht mehr allein. Zusätzlich wird der 6-stellige Code aus der Authenticator-App abgefragt.
Die aktuelle Login-Adresse ist gespeichert, aber noch nicht per Bestätigungslink verifiziert. BolYtics kann den Link erneut senden.
Die Adresse wurde erfolgreich bestätigt und ist für Konto-Mails wie Passwort-Reset, Sicherheitsmeldungen und spätere Abo-Kommunikation verifiziert.
Web, iPhone, Android
Die späteren nativen Apps sollen sich mit der Web App verbinden, damit Historie, Profile, Overrides und eigene Produkte über den dokumentierten Sync-Vertrag plattformübergreifend erhalten bleiben.
Mahlzeiten, Profile, Overrides und Diabetes-News im Browser.
Später gleiche API, sichere Tokenablage und optional HealthKit.
Später gleicher Nutzerkontext, Offline-Erfassung und Health Connect.
Postgres, API, Auth, Audit und Versionierung als gemeinsamer Kern.
Diabetes-News
Menschen, die BolYtics nutzen, kennen Sensoren, Pumpen und ihre Therapie meist schon. Deshalb zeigt die App keine allgemeine Einführung, sondern laufende Nachrichten aus der Diabetes-Welt, inklusive Technik, Forschung, CGM, Pumpen und AID-Systemen.
Diabetes-News öffnen
Produktimport jede Nacht automatisiert aktualisieren
RSS-Feeds alle sechs Stunden auffrischen
Push-Sync, Konfliktlösung und Offline-Modus für mobile Apps fertigstellen
Zero-Knowledge-Schlüsselstrategie für private Payloads prüfen
Safety Case und Regulatory-Gates für Insulinlogik vorbereiten
Roadmap
Der aktuelle Stand beweist Produktsuche, Mahlzeiten, Profile, Diabetes-Newsfeed, Auth, 2FA, Passwort-Reset und erste Sync-Endpunkte. Die nächsten Schritte machen daraus ein belastbares System für Produktivbetrieb und Mobile-Erweiterung.
Erweiterbarkeit
Produktdatenbanken, Rezeptquellen, Diabetes-News, CGM-Systeme und mobile Gesundheitsplattformen bleiben klar getrennte Integrationsschichten. Die KH-/BE-/KE-Berechnung bleibt versionierte Domainlogik.
Produktiv läuft BolYtics als Next.js-Web-App hinter nginx mit Postgres, eigener App-Domain unter bolytics.eu und erklärendem Blog unter blog.bolytics.eu.